30.10.2019 - DOSB - Presse

Deutsche Sporthilfe zeichnet Juniorsportler*innen des Jahres aus

Die 17-jährige Ruderin Alexandra Föster ist am Samstag (26. Oktober) von der Deutschen Sporthilfe und der Deutschen Post im Areal Böhler in Düsseldorf als „Juniorsportler des Jahres“ 2019 ausgezeichnet worden. Das teilte die Stiftung Deutsche Sporthilfe mit.

Rund 27.000 Sportfans hatten Alexandra Föster bei der öffentlichen Online-Wahl unter fünf Finalisten zum „Juniorsportler des Jahres“ 2019 gewählt. Damit ist Föster in der über 40-jährigen Geschichte dieser Auszeichnung die erste Ruderin, die in der Einzelwertung gekürt wird. Zuletzt wurden 2006 in der Mannschaftswertung mit Katrin Reinert und Kerstin Hartmann als Junioren-Weltmeisterinnen im Zweier ohne Steuermann Athleten des Deutschen Ruderverbandes ausgezeichnet.

Als „Juniorsportler Mannschaft des Jahres“ wurden die Bahnrad-Juniorinnen im Teamsprint mit Lea Sophie Friedrich (19, Dassow), Emma Götz (19, Walschleben) und Alessa-Catriona Pröpster (18, Jungingen) ausgezeichnet. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2018 hatte sich das Team souverän den Titel gesichert. Die Laudatio auf die drei Athletinnen hielt Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte, die Ende September ihre Karriere beendet hat.

Im Behindertensport ging die wertvollste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport an den Para-Leichtathleten Léon Schäfer (22) aus Bremen, der nach langer Verletzungspause 2018 in diesem Jahr bereits zweimal den Weltrekord im Weitsprung bei den Erwachsenen auf nunmehr 6,99 Meter verbessern konnte. Im Gehörlosensport wurde Finja Rosendahl (16, Mülheim/ Ruhr) geehrt, die in der Altersklasse U18 in diesem Jahr WM-Silber und im vergangenen Jahr als damals noch 14-Jährige den EM-Titel gewinnen konnte.

„Ein Blick auf die Liste der bisherigen Preisträger unterstreicht die besondere Bedeutung der Auszeichnung Juniorsportler des Jahres. Ein gutes Beispiel dafür ist Zehnkämpfer Niklas Kaul, der sich als Juniorsportler des Jahres 2017 vor wenigen Wochen zum jüngsten Weltmeister der Geschichte kürte“, sagte Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe.

Die weiteren Finalisten in der Einzelwertung waren Snowboardcrosserin Jana Fischer (20, Bräunlingen), Skeletonfahrer Felix Keisinger (21, Schönau am Königssee), Eisschnellläufer Lu-kas Mann (20, Berlin) sowie der Nordische Kombinierer Julian Schmid (20, Oberstdorf), allesamt ebenfalls Junioren-Weltmeister.

Höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport
Die Sporthilfe ehrt mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit über 40 Jahren herausragende sportliche Talente, von denen sich viele zu internationalen Größen ihrer Disziplin entwickelt haben.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008), Laura Dahlmeier (2013) und Zehnkampf-Weltmeister Kaul (2017). Im Behindertensport wurden in den Vorjahren unter anderem die Paralympics-Sieger Heinrich Popow (2002), Christiane Reppe (2004), Anna Schaffelhuber (2010) und Johannes Floors (2015) geehrt.

Juniorsportler des Jahres: Ruderin Alexandra Förster
Alexandra Föster hatte bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2019 in Tokio in der Altersklasse U19 souverän den Titel gewonnen. Nach starken Auftritten im Vorlauf und im Halbfinale setz-te sich das Ausnahmetalent auch im Finale direkt an die Spitze und ging mit einem Vor-sprung von fast sieben Sekunden über die Ziellinie. Bereits im Winter hatte Föster bei den Indoor-Weltmeisterschaften, dem Rudern auf dem Ergometer, ebenfalls den U19-Titel ge-wonnen. Alexandra Föster lebt und trainiert in Meschede (Sauerland) beim dort ansässigen Ruderclub. Neben den sportlichen Erfolgen hat Föster in diesem Jahr ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,1 abgeschlossen und zum Wintersemester ein Studium zur Elektro-ingenieurin begonnen.

Juniorsportler des Jahres Mannschaft: Bahnrad-Juniorinnen (Teamsprint)
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2018 im schweizerischen Aigle gewann das Team mit Lea Sophie Friedrich, Emma Götz und Alessa-Catriona Pröpster souverän den Titel und fuhr dabei in allen drei Läufen die schnellste Zeit. Für Friedrich und Götz war es nach Silber bei der Junioren-WM 2017 bereits die zweite erfolgreiche Teilnahme an einer Junioren-WM. Pröpster, die auch 2019 noch bei den Junioren startberechtigt war, fügte Mitte August - nach Ende der Qualifikation für die Juniorsportler-Wahl 2019 - bei der diesjährigen Junioren-WM ihrer Medaillensammlung je zwei Gold- und Silbermedaillen hinzu. Lea Sophie Friedrich kam letzte Woche bereits bei den Europameisterschaften der Erwachsenen zum Einsatz und gewann zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Juniorsportler des Jahres im Behindertensport: Léon Schäfer (Para-Leichtathletik)
Im Alter von zwölf Jahren musste Léon Schäfer wegen einer Knochenkrebs-Erkrankung der rechte Unterschenkel samt Knie amputiert werden. Doch seinen Traum vom Leistungssport gab der begabte Fußballer nicht auf und versuchte sich fortan in der Leichtathletik. 2015 nahm der gebürtige Hannoveraner erstmals an den Weltmeisterschaften der Erwachsenen teil und belegte den 4. Platz im Weitsprung, ebenso wie ein Jahr später bei den Paralympics in Rio. Bei der WM 2017 in London gewann er gemeinsam mit der 4x100-Meter-Staffel Gold und flog im Weitsprung zu Bronze. Nach einem verletzungsreichen Jahr 2018 kämpfte sich Schäfer, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, in diesem Jahr eindrucksvoll zurück, verbesserte gleich zweimal den Weltrekord im Weitsprung, zuletzt auf 6,99m. Zudem belegt er aktuell in der Weltrangliste über 100m Platz zwei. Für die Para-Leichtathletik-WM in Du-bai im November zählt Léon Schäfer zu den Medaillen-Favoriten.

Juniorsportlerin des Jahres im Gehörlosensport: Finja Rosendahl (Badminton)
Die gehörlose Badmintonspielerin Finja Rosendahl gehört zur absoluten Weltspitze im Juni-orenbereich. Diesen Sommer gewann die Mülheimerin bei ihrer ersten Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften in Taipeh die Silbermedaille in der U18-Konkurrenz. Dabei feierte die junge Spielerin erst Anfang dieses Monates ihren 16. Geburtstag. Das Messen mit älteren Athletinnen ist die außerordentlich talentierte Gehörlosensportlerin von der GSV Düs-seldorf gewohnt. Bereits 2018 errang sie als damals 14-Jährige souverän den Europameis-tertitel bei den U18-Juniorinnen. Mangels nationaler Konkurrenz trainiert und spielt sie im Wettkampfbetrieb bei den Hörenden des 1. BV Mühlheim/Ruhr erfolgreich im Jugendbe-reich. Die besondere Herausforderung dabei: Während sie dort mit Hörgerät trainieren und spielen kann, muss sie sich bei den Gehörlosen stets wieder auf das Spiel ohne Hörgerät umstellen.

Eingebettet in die Veranstaltung war die von der DFL Stiftung begleitete nationale Athletenwürdi-gung unter dem Titel „Danke 2019“ für insgesamt 25 Top-Athleten, darunter zahlreiche Olympia-sieger und Weltmeister, die ihre sportlichen Karrieren in den vergangenen Monaten beendet haben. Weitere Informationen finden sich online.




Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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Zweierbob: Francesco Friedrich zum sechsten Mal in Folge Weltmeister im kleinen Schlitten!

24.02.2020 - BSD - Presse
• Überlegener Sieg auf der Heimbahn in Altenberg
• Silber geht an Hansi Lochner und Christopher Weber
• Nico Walter/Eric Franke werfen Medaille noch weg – Vierter
• Junioren-Weltmeister Richard Oelsner mit Malte Schwenzfeier Fünfter

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Aktuelle Einschätzung in Bezug auf die Coronavirus Epidemie

19.02.2020 - DOSB - Presse
Zum Umgang mit Athlet*innen, die sich zuletzt in China/Asien aufgehalten haben

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Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfüllen Olympia-Norm

12.02.2020 - DSV | LSB
Beim MWG Swim-Cup in Magdeburg (07. - 09. Februar) konnten sich Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfolgreich einen Startplatz im Olympia-Team des Deutschen Schwimmverbandes sichern.

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Coronavirus: Wettkämpfe und Trainingslager in China

07.02.2020 - DOSB - Presse
Prof. Dr. Bernd Wolfarth, Mannschaftsarzt des DOSB, hat in einem Schreiben an die DOSB-Mitgliedsorganisationen eine aktuelle Einschätzung in Bezug auf die Coronavirus Epidemie gegeben.

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Der Fokus liegt auf Tokio

14.01.2020 - BSSA - Presse
(nordski.de/ BSSA, 13.01.2020) Erstmals in der Wintersport-Geschichte waren am Wochenende Spitzensportler der FIS und der Para-Szene beim Dresdner Skiweltcup aufeinandergetroffen – beide auf derselben Sprintstrecke am Königsufer der sächsischen Landeshauptstadt.

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Ab 07.01. in der ARD: „Hall of Fame“-Mitglieder treffen auf hoffnungsvolle Nachwuchstalente

07.01.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Sport-Legenden Michael Groß, Marika Kilius, Heike Drechsler, Eberhard Gienger und Frank Wieneke im neuen TV-Format „Talente & Legenden“ im Rahmen der ARD-Vormittagssendung „Live nach Neun“

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Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2020

21.12.2019 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht Ihnen, Ihrem Team und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2020.

Für die angenehme Zusammenarbeit möchte wir uns sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir freuen uns auf ein spannendes olympisches Jahr mit Ihnen/Euch!

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Olympia: Der Traum von Tokio

16.12.2019 - OSP
Zur Einstimmung auf die olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr möchten wir folgenden ARD Beitrag empfehlen (siehe Link).

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Neuer Vorsitzender des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt gewählt

27.11.2019 - OSP Sachsen-Anhalt
Am gestrigen Tag wurde der Vorstand des Trägervereins des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt in Magdeburg neu gewählt. Der Trägerverein ist der juristische Träger des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt mit seinen Geschäftsbereichen in Magdeburg und Halle.

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Silke Renk-Lange ist die neue Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt

26.11.2019 - DOSB Presse
Die Olympiasiegerin übernimmt das Amt von Andreas Silbersack

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Einstieg in die Altersversorgung für Athleten gelungen

18.11.2019 - DSH - Presse
Frankfurt, den 15.11.2019 – Durch die Beschlüsse im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist mit dem Start einer Altersversorgung für Athleten und Athletinnen ein weiterer Meilenstein gesetzt worden.

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OSP: Neue Telefonnummer im Bereich Halle!!!

13.11.2019 - OSP
Durch einen Anbieterwechsel sind wir am OSP Sachsen-Anhalt, Bereich Halle, ab sofort unter folgender Telefonnummer erreichbar:

+49 345 566 44 200

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Platz fünf mit persönlicher Bestleistung für Marie Brämer Skowronek

12.11.2019 - BSSA
Bei den Weltmeisterschaften in der Para Leichtathletik in Dubai (VAE) belegte Marie Brämer-Skowronek (SC Magdeburg) mit 7,41 Metern einen hervorragenden fünften Platz.

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Stadtsparkasse Magdeburg überreicht Auszeichnung „Eliteschüler des Sports 2019“ an Lukas Diedrich und Emma Appel

10.11.2019 - Mathias Geraldy
Im Rahmen des Tages der offenen Tür der Spotschulen Magdeburg überreichte der Pressesprecher der Stadtsparkasse Magdeburg, Mathias Geraldy, die begehrten Auszeichnungen „Eliteschüler des Sports am vergangenen Samstag an Lukas Diedrich und Emma Appel.

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Die „spitzensportfreundlichen Betriebe 2019“

08.11.2019 - DOSB - Presse
Auszeichnungen für die BMW Group, die Fraport AG und das Bildungszentrum Energie GmbH in Halle/Saale

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