01.11.2019 - DOSB -Presse

Sachverständige plädieren für Kronzeugenregelung bei Dopingbekämpfung

Bei einer öffentlichen Anhörung des Sportausschusses in der vorigen Woche (23. Oktober) haben sich sämtliche geladenen Sachverständigen für die Implementierung einer Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz ausgesprochen. Flankiert werden müsse dies durch einen besseren Schutz für Hinweisgeber (Whistleblower-Schutz).

Ebenso herrschte Einigkeit in der Forderung nach einer Erhöhung der Anzahl an Schwerpunktstaatsanwaltschaften zur Dopingkriminalität, von denen es derzeit deutschlandweit drei gibt. Weitere Forderungen wurden hinsichtlich der Erhöhung des Strafrahmens bei Eigendoping und der Verhängung von Berufs-verboten für Trainer und Betreuer sowie einen Approbationsentzug für dopingbelastete Mediziner erhoben. Das geht aus einer Meldung des parlamentarischen Informationsdienstes „Heute im Bundestag (hib 1185/2019) hervor.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) würde die Einführung einer spezifischen Kronzeugenregelung für Sportler, die selbst gedopt haben, begrüßen, sagte DOSB-Vorstandsmitglied Christina Gassner. Für die Athleten sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, durch eine Aussage ihre Strafe zu reduzieren, wie es derzeit nur für die Hinterleute bei der Dopingkriminalität möglich sei. Da Hinweisgeber, die sich selbst keines Dopingvergehens strafbar gemacht hätten, derzeit viel riskierten wenn sie sich öffnen, bräuchten sie einen besonderen Schutz, fügte Gassner hinzu.

Neben der Kronzeugenregelung brauche es mehr Schwerpunktstaatsanwaltschaften und die Möglichkeit des Berufsverbotes für Athletenbetreuer, sagte Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping Agentur (Nada). Die Vergangenheit habe gezeigt, dass ein Netzwerk aus medizinischem Personal, Betreuern und Funktionären die kriminelle Grundlage für nationale und internationale Dopingpraktiken liefere, sagte Gotzmann. Den Forderungen schloss sich auch Athletenvertreter Johannes Herber an. Die Aussicht auf Strafmilderung könne Athleten, die selber gedopt hätten, durchaus dazu bringen, Mittäter zu identifizieren und den Behörden Einblicke in die Methoden des Dopingumfelds zu ermöglichen, sagte der ehemalige Basketballer und jetzige Geschäftsführer von "Athleten Deutschland".

Aus Sicht von Oberstaatsanwalt Kai Gräber von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Dopingkri-minalität in München muss der Strafrahmen für dopende Sportler erhöht werden. Derzeit liege er im Bereich einer tätlichen Beleidigung und unterhalb der eines Ladendiebstahls, sagte er. Gleichzeitig sprach er sich für die Möglichkeit eines Approbationsentzuges für Mediziner eines Dopingnetzwerkes aus. Das sei „möglich und nötig“. Auch aus Sicht von Thomas Weickert, Präsident des Tischtennis-Weltverbands, ist der derzeitige Strafrahmen beim Selbstdoping zu gering. Er stelle keinen Anreiz für einen eventuellen Kronzeugen dar. Whistleblower, so Weickert, müssten zudem besser geschützt werden, da sie immer noch als Nestbeschmutzer angesehen würden.

Der Sportrechtler Rainer Cherkeh verwies darauf, dass noch aktive Spitzensportler weniger die mögliche Strafe nach dem Anti-Doping-Gesetz als vielmehr die drohende sportrechtliche Sperre im Blick hätten. Der Sportler werde also sein Wissen nur dann preisgeben, wenn er neben der Milderung der Strafe nach dem Anti-Doping-Gesetz auch die Herabsetzung oder Aufhebung seiner sportrechtlichen Sperre zugesagt bekomme, sagte Cherkeh.

Claudia Lepping, früher selbst Hinweisgeberin zu Dopingvergehen ihres ehemaligen Leichtathle-tiktrainers, hält hingegen eine sportrechtliche Sperre für unabdingbar. Alles andere wäre ein falsches Signal. Besser sei es, das Strafmaß "im strafrechtlichen Bereich" zu erhöhen, um die Kronzeugenregelung attraktiver zu machen. Der Rechtsanwalt Dietrich Wieschemann vom Deutschen Anwaltsverein sagte hingegen, dem gedopten Kronzeugen müssten die erreichten Erfolge und Medaillen aberkannt werden. Verzichtbar sei hingegen eine Sperre für die Zukunft, sagte Wieschemann. Das sei auch durch den Wada-Code (Welt-Anti-Doping Agentur) abgedeckt.




Rundbrief des OSP zur aktuellen Situation

30.03.2020 - OSP Sachsen-Anhalt
Liebe Sportler*innen,
Liebe Trainer*innen,

die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind um ein Jahr verschoben. Damit verbunden waren für euch Ziele, Hoffnungen und Planungen, die es nun gilt, neu zu sortieren und den Raum von etwaigen verständlichen Enttäuschungen für neue Vorhaben weichen zu lassen. Der weltweite Sport und auch der Sport hier in eurer Heimat hält inne und atmet im Moment tief durch, aber lässt vielleicht auch Platz für eine Regenerationspause.

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Statement des BSSA zur Verlegung der Spiele Tokio 2020

26.03.2020 - BSSA
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) begrüßt, ebenso wie der Deutsche Behindertensportverband und leistungssporttragende Vereine in Sachsen-Anhalt, die klare Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die Spiele von Tokio 2020 zu verschieben.

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Corona-Virus: Aktuelle Empfehlung des LSB Sachsen-Anhalt

13.03.2020 - Frank Löper
Die Ausbreitung des Corona-Virus hat neben den Auswirkungen auf unseren Alltag und die Wirtschaft inzwischen auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland. Auch zahlreiche Sportvereine und -verbände in Sachsen-Anhalt sind bereits direkt von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Virusinfektion bei Punktspielen, Wettkämpfen oder Trainingslagern betroffen. Der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt steht diesbezüglich in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien und Behörden. Aktuell gibt er folgende Empfehlungen.

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Bob-WM: Deutscher Dreifacherfolg im Viererbob – Friedrich kürt sich zum Doppel-Weltmeister von Altenberg

02.03.2020 - BSD - Presse
• Gold für Francesco Friedrich

• Silber für Johannes Lochner

• Bronze für Nico Walther

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Thomas Berlemann neuer Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe

25.02.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Ex-Telekom-Manager folgt auf Michael Ilgner / „Eigengewächs“ Thomas Gutekunst wird zum Vorstand Athletenförderung berufen / Vorstandsmandat von Oliver Rau verlängert

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Zweierbob: Francesco Friedrich zum sechsten Mal in Folge Weltmeister im kleinen Schlitten!

24.02.2020 - BSD - Presse
• Überlegener Sieg auf der Heimbahn in Altenberg
• Silber geht an Hansi Lochner und Christopher Weber
• Nico Walter/Eric Franke werfen Medaille noch weg – Vierter
• Junioren-Weltmeister Richard Oelsner mit Malte Schwenzfeier Fünfter

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Aktuelle Einschätzung in Bezug auf die Coronavirus Epidemie

19.02.2020 - DOSB - Presse
Zum Umgang mit Athlet*innen, die sich zuletzt in China/Asien aufgehalten haben

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Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfüllen Olympia-Norm

12.02.2020 - DSV | LSB
Beim MWG Swim-Cup in Magdeburg (07. - 09. Februar) konnten sich Sarah Köhler, Laura Riedemann und Florian Wellbrock erfolgreich einen Startplatz im Olympia-Team des Deutschen Schwimmverbandes sichern.

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Coronavirus: Wettkämpfe und Trainingslager in China

07.02.2020 - DOSB - Presse
Prof. Dr. Bernd Wolfarth, Mannschaftsarzt des DOSB, hat in einem Schreiben an die DOSB-Mitgliedsorganisationen eine aktuelle Einschätzung in Bezug auf die Coronavirus Epidemie gegeben.

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Der Fokus liegt auf Tokio

14.01.2020 - BSSA - Presse
(nordski.de/ BSSA, 13.01.2020) Erstmals in der Wintersport-Geschichte waren am Wochenende Spitzensportler der FIS und der Para-Szene beim Dresdner Skiweltcup aufeinandergetroffen – beide auf derselben Sprintstrecke am Königsufer der sächsischen Landeshauptstadt.

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Ab 07.01. in der ARD: „Hall of Fame“-Mitglieder treffen auf hoffnungsvolle Nachwuchstalente

07.01.2020 - Stiftung Deutsche Sporthilfe
Sport-Legenden Michael Groß, Marika Kilius, Heike Drechsler, Eberhard Gienger und Frank Wieneke im neuen TV-Format „Talente & Legenden“ im Rahmen der ARD-Vormittagssendung „Live nach Neun“

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Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2020

21.12.2019 - OSP Sachsen-Anhalt
Das Team des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt wünscht Ihnen, Ihrem Team und Ihren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2020.

Für die angenehme Zusammenarbeit möchte wir uns sehr herzlich bei Ihnen/Euch bedanken.

Wir freuen uns auf ein spannendes olympisches Jahr mit Ihnen/Euch!

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Olympia: Der Traum von Tokio

16.12.2019 - OSP
Zur Einstimmung auf die olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr möchten wir folgenden ARD Beitrag empfehlen (siehe Link).

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Neuer Vorsitzender des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt gewählt

27.11.2019 - OSP Sachsen-Anhalt
Am gestrigen Tag wurde der Vorstand des Trägervereins des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt in Magdeburg neu gewählt. Der Trägerverein ist der juristische Träger des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt mit seinen Geschäftsbereichen in Magdeburg und Halle.

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Silke Renk-Lange ist die neue Präsidentin des LSB Sachsen-Anhalt

26.11.2019 - DOSB Presse
Die Olympiasiegerin übernimmt das Amt von Andreas Silbersack

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Einstieg in die Altersversorgung für Athleten gelungen

18.11.2019 - DSH - Presse
Frankfurt, den 15.11.2019 – Durch die Beschlüsse im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist mit dem Start einer Altersversorgung für Athleten und Athletinnen ein weiterer Meilenstein gesetzt worden.

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OSP: Neue Telefonnummer im Bereich Halle!!!

13.11.2019 - OSP
Durch einen Anbieterwechsel sind wir am OSP Sachsen-Anhalt, Bereich Halle, ab sofort unter folgender Telefonnummer erreichbar:

+49 345 566 44 200

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Platz fünf mit persönlicher Bestleistung für Marie Brämer Skowronek

12.11.2019 - BSSA
Bei den Weltmeisterschaften in der Para Leichtathletik in Dubai (VAE) belegte Marie Brämer-Skowronek (SC Magdeburg) mit 7,41 Metern einen hervorragenden fünften Platz.

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Stadtsparkasse Magdeburg überreicht Auszeichnung „Eliteschüler des Sports 2019“ an Lukas Diedrich und Emma Appel

10.11.2019 - Mathias Geraldy
Im Rahmen des Tages der offenen Tür der Spotschulen Magdeburg überreichte der Pressesprecher der Stadtsparkasse Magdeburg, Mathias Geraldy, die begehrten Auszeichnungen „Eliteschüler des Sports am vergangenen Samstag an Lukas Diedrich und Emma Appel.

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Die „spitzensportfreundlichen Betriebe 2019“

08.11.2019 - DOSB - Presse
Auszeichnungen für die BMW Group, die Fraport AG und das Bildungszentrum Energie GmbH in Halle/Saale

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